Gestern war ich in Vaterstetten.
es war wieder eine sehr schöne Ausstellung, organisiert von den Eisenbahnfreunden Vaterstetten eV.
Bei bestem Wetter waren sogar die An- und die Abreise mit dem DE Ticket ein Genuss... fast, bis auf Ulm wegen Ausfalls meiner letzten Teilverbindung und dafür eine dreiviertel Stunde später daheim im vollgestopften RE5, bei dem dann nur 3 statt der üblichen 4 DoStos unterwegs waren. Na egal!
Neben den sehr schönen Anlagen war für mich die spontan durchgeführte Führung zum Denkmalwagen beeindruckend.
Weil ich sowohl den Jahreswagen als auch den Flyer habe, musste ich unbedingt teilnehmen.
Die Führung und der Aufenthalt im Wagen vermittelten dann doch bleibende Eindrücke. Wenn man sich das vorstellt: 40 Mann in Wagen dieser Art eingepfercht, bei Temperaturen im Winter 1944 von bis zu minus 30 Grad nur auf Stroh und mit einer Decke. Dazu verschleppt aus der holländischen Heimat und 400 Gefangene zur Zwangsarbeit geknechtet.
Dieser Wagen, auch wenn er 1954 erst nach dem Krieg gebaut wurde, ist ein vom Verein geschaffenes würdiges Mahnmal und eine Erinnerungsstelle für erlittenes Unrecht.
Danke nochmals an dieser Stelle an Ernst und Hans von den Vaterstettener Veranstaltern für die Vermittlung der Infos bei der Führung. Für mich als ehemaliger Geschichts-LKler "höggschd" interessant.
LG Thomas
Gestern war ich in Vaterstetten.
es war wieder eine sehr schöne Ausstellung, organisiert von den Eisenbahnfreunden Vaterstetten eV.
Bei bestem Wetter waren sogar die An- und die Abreise mit dem DE Ticket ein Genuss... fast, bis auf Ulm wegen Ausfalls meiner letzten Teilverbindung und dafür eine dreiviertel Stunde später daheim im vollgestopften RE5, bei dem dann nur 3 statt der üblichen 4 DoStos unterwegs waren. Na egal!
Neben den sehr schönen Anlagen war für mich die spontan durchgeführte Führung zum Denkmalwagen beeindruckend.
Weil ich sowohl den Jahreswagen als auch den Flyer habe, musste ich unbedingt teilnehmen.
Die Führung und der Aufenthalt im Wagen vermittelten dann doch bleibende Eindrücke. Wenn man sich das vorstellt: 40 Mann in Wagen dieser Art eingepfercht, bei Temperaturen im Winter 1944 von bis zu minus 30 Grad nur auf Stroh und mit einer Decke. Dazu verschleppt aus der holländischen Heimat und 400 Gefangene zur Zwangsarbeit geknechtet.
Dieser Wagen, auch wenn er 1954 erst nach dem Krieg gebaut wurde, ist ein vom Verein geschaffenes würdiges Mahnmal und eine Erinnerungsstelle für erlittenes Unrecht.
Danke nochmals an dieser Stelle an Ernst und Hans von den Vaterstettener Veranstaltern für die Vermittlung der Infos bei der Führung. Für mich als ehemaliger Geschichts-LKler "höggschd" interessant.
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LG Thomas