Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

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hafenbahnhof
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Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von hafenbahnhof » Mi 6. Apr 2011, 13:48

Während die Männer maßstäblich spielen, geht eine Frau hier richtig zur Sache:
Ein schöner Artikel in der Financial Times über die Lokführerin Barbara Pirch und ihre beiden 194er Eisenschweine.

Eine Homepage ihrer Firma Rail 4U mit schönen Bildern ihrer Loks hat sie auch: http://www.rail4u.eu/

Z-Bahnfan
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Re: Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von Z-Bahnfan » Mi 6. Apr 2011, 15:29

Lesenswerter Artikel über eine mutige "Eisenbahnerin" die scheinbar keine Angst
vor großen schweren Lok´s hat. :o :o :o

DiRo
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Re: Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von DiRo » Mi 6. Apr 2011, 18:21

Prima Bericht,

vorallem noch ne Lok mit richtigem DB-Keks.

Gruß Dirk

Gunnar Häberer
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Re: Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von Gunnar Häberer » Do 7. Apr 2011, 10:27

Meine Meinung?
Klar spielt der Artikel mit der Nostalgie, Lokführer war und ist bestimmt noch so ein Kindheitstraum.
Aber in erster Linie ist das ein typisches Beispiel für Selbstausbeutung!
Was hat die gute Frau davon, wenn sie am Ende ihres Lebens oder aus gesundheitlichen Gründen von der Lok absteigt und dann ohne die von ihr ja auch gelobten sozialen Kontakte
auf ihrer Schlossruine im 11000 Quadratmeter großen Grundstück alleine hockt?
Es wird heute immer schwieriger, die Balance zu finden. Das private Leben scheint immer mehr auf der Strecke zu bleiben. Falls man es dann irgendwann bemerkt, ist es in der Regel zu spät!

Michael Bahls
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Re: Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von Michael Bahls » Do 7. Apr 2011, 10:54

hafenbahnhof hat geschrieben:Während die Männer maßstäblich spielen, geht eine Frau hier richtig zur Sache:
Z-Bahnfan hat geschrieben:Lesenswerter Artikel über eine mutige "Eisenbahnerin" die scheinbar keine Angst
vor großen schweren Lok´s hat. :o :o :o
So wie ich einmal gehört habe ist ihr Interesse für die Eisenbahn geweckt wurden als sie noch männlich war. Ich wundere mich, wenn das so stimmt, warum z.B. der FTD-Artikel das nicht erwähnt, wenn er schon auf ihre/seine Jugend eingeht. Ist ja kein Beinbruch.

Gruß
Michael

hafenbahnhof
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Re: Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von hafenbahnhof » Do 7. Apr 2011, 17:18

Michael Bahls hat geschrieben: So wie ich einmal gehört habe ...
... Ich wundere mich, wenn das so stimmt, warum z.B. der FTD-Artikel das nicht erwähnt...
Na ja, die Financial Times sind halt nicht die St. Pauli-Nachrichten oder die BILD.

Und Gerüchte vom Hörensagen zu veröffentlichen, sind so etwas von unterirdisch, dass mir da rein gar nichts mehr zu einfällt :evil: :evil:

hafenbahnhof
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Re: Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von hafenbahnhof » Do 7. Apr 2011, 17:19

Gunnar Häberer hat geschrieben: ...Aber in erster Linie ist das ein typisches Beispiel für Selbstausbeutung!
...Es wird heute immer schwieriger, die Balance zu finden. Das private Leben scheint immer mehr auf der Strecke zu bleiben. Falls man es dann irgendwann bemerkt, ist es in der Regel zu spät!
Hallo Gunnar,
mit der schwierigen Balance des Lebens in der heutigen Zeit, da magst Du Recht haben.
Aber Selbstausbeutung ist meines Erachtens immer noch besser, als von anderen untertariflich ausgebeutet zu werden - und am Ende gar nichts zu haben...
Insbesondere, wenn man Spass am Beruf hat - und das hat sie ja!

Michael Bahls
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Re: Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von Michael Bahls » Do 7. Apr 2011, 17:27

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Michael Bahls
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Re: Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen

Beitrag von Michael Bahls » Do 7. Apr 2011, 18:32

hafenbahnhof hat geschrieben:
Michael Bahls hat geschrieben: So wie ich einmal gehört habe ...
... Ich wundere mich, wenn das so stimmt, warum z.B. der FTD-Artikel das nicht erwähnt...
Na ja, die Financial Times sind halt nicht die St. Pauli-Nachrichten oder die BILD.

Und Gerüchte vom Hörensagen zu veröffentlichen, sind so etwas von unterirdisch, dass mir da rein gar nichts mehr zu einfällt :evil: :evil:
Ich wüßte nichts was daran "unterirdisch" sein sollte, seine Identität "anzupassen" ist heute ganz normal, jedenfalls nicht tabu.

Den völlig unnötigen negativen Beigeschmack an meiner neutralen Aussage hast Du hier hereingebracht. Mich interessiert die Frage, wann das Interesse für Eisenbahnen bei Frau Pirch erwachte, und das scheint wohl als Mann gewesen zu sein.

Das "Hörensagen" kommt von einem Spur Z-Freund, der hier mitliest und zu dem ich volles Vertrauen habe.

Und im Übrigen verweise ich Dich hier auf diesen Strang, und zwar auf den Beitrag vom "Wachsamtastensucher". Insbesondere die letzten beiden Absätze (also auch den Kleingedruckten) möchte ich Dir nahelegen!

Gruß
Michael

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