Es wird ...

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kellerz
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Es wird ...

Beitrag von kellerz »


Thomas
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Registriert: Sa 26. Mär 2011, 18:47
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Re: Es wird ...

Beitrag von Thomas »

... schöne Nachrichten! :)
Beste Grüße, Thomas :drink:

cozi
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Registriert: Do 29. Dez 2011, 21:58
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Re: Es wird ...

Beitrag von cozi »

Das klingt sehr schön, wird aber den Herstellern nicht helfen, denn Modellbahnen sind unverwüstlich und unkaputtbar. In den 60ern bis 80ern wurden die Keller und Kinderzimmer mit tollen hochwertigen Modellbahnen geflutet. Jeder, der sich heute damit beschäftigen will, geht ins alte Kinderzimmer oder zu Opa in den Keller - und "schwupps" - stehen die V200 und die E10, für die man als Kind den Opa zu Weihnachten angebettelt hat, wieder aufm alten M-Gleis... Da ist es schwer, zusätzlichen Spielspaß zu verkaufen... das betrifft H0 und Modellbahn allgemein.
Für die MiniCluber gilt das aber mittlerweile auch - nach 48 Jahren wird auch erstmal mit dem Fund ausm Keller, dem Erbe von Opa etc. angefangen und nicht gleich neu gekauft...
Das ist für Märklin, Rokuhan aber auch Brawa und die andern H0er die Herausforderung!

Nur meine Meinung, C.

Mark
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Re: Es wird ...

Beitrag von Mark »

Hallo zusammen,

ich war heute im Märklin Shop in München und habe eigentlich das Gegenteil erlebt. Mutter und Sohn waren dabei einen neuen ICE zu kaufen mit Digitaltechnik, weil sie es viel toller fanden wenn der Zug Geräusche macht und mehrere Züge gleichzeitig fahren können. Auf dem Weg aus dem Laden haben sie diskutiert ob sie die alten Loks vom Opa umrüsten sollen oder erstmal nur noch der ICE fahren kann. Das war quasi der Prototyp der "Märklin verbindet Generationen" Kampagne. Die Beratung war übrigens auch hervorragend für die beiden...Also hoffen wir, dass es wirklich so kommt und auch ich noch meine MiniClub bis ins hohe Alter fahren darf ;)

Viele Grüße
Mark

Aki
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Re: Es wird ...

Beitrag von Aki »

cozi hat geschrieben:
Fr 24. Jan 2020, 18:53
Das klingt sehr schön, wird aber den Herstellern nicht helfen, denn Modellbahnen sind unverwüstlich und unkaputtbar. In den 60ern bis 80ern wurden die Keller und Kinderzimmer mit tollen hochwertigen Modellbahnen geflutet. Jeder, der sich heute damit beschäftigen will, geht ins alte Kinderzimmer oder zu Opa in den Keller - und "schwupps" - stehen die V200 und die E10, für die man als Kind den Opa zu Weihnachten angebettelt hat, wieder aufm alten M-Gleis... Da ist es schwer, zusätzlichen Spielspaß zu verkaufen... das betrifft H0 und Modellbahn allgemein.
Für die MiniCluber gilt das aber mittlerweile auch - nach 48 Jahren wird auch erstmal mit dem Fund ausm Keller, dem Erbe von Opa etc. angefangen und nicht gleich neu gekauft...
Das ist für Märklin, Rokuhan aber auch Brawa und die andern H0er die Herausforderung!

Nur meine Meinung, C.
Sehe das auch etwas anders... Klar wird öfters mal der alte Krempel rausgekramt. Aber wenn die Kinder dann erstmal "Blut geleckt" haben muss was Digitales her aus der aktuellen Epoche, also ICE und Co. Der alte Kram landet dann oft wieder in der Kiste, oder wird digitalisiert und rollt mit.

Und bei einem Punkt irrt der Herr Siebert gewaltig: Ich habe damals mein Taschengeld gespart, und mir einmal im Jahr eine H0-Lok zu gönnen.
Ok, damals gabs ne 216er für knapp über 100 DM. Man musste nicht Innenminister werden, um sich mal eine Lok gönnen zu können... :D

Torsten83
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Re: Es wird ...

Beitrag von Torsten83 »

Also rund 2 Mark pro Woche zurück legen vom Taschengeld war 'damals' möglich... in welchem Jahr?

Heute kostet die 216 (36218, digital) knapp 130€ ~ 2,50 € pro Woche zurück legen ist hingegen Utopie?

Ich glaube, am Verhältnis (Taschengeldanteil zu 216) hat sich jetzt nicht so viel geändert über die Jahre :? Die Lok ist nach wie vor zu einem erschwinglichen Kurs im Sortiment... Nur wird das Vorbild (in Form irgendeiner V160-Lok) langsam rar.

LG
Torsten

E18
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Re: Es wird ...

Beitrag von E18 »

habe 2001 das Rauchen aufgehört (40 + ) somit habe ich pro Tag 5€ für die Modellbahn zur Verfügung,
macht ca 150 € im Monat und das ist bei heutigen Preisen knapp gerechnet.

kuddel
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Re: Es wird ...

Beitrag von kuddel »

[i]Sieber in der FAZ: ... „Kinder haben noch nie Modellbahnloks von ihrem Taschengeld gekauft, den Einkauf haben schon immer die Eltern – oft die Väter – erledigt“, ... [/i]

Oh, was für ein Gewaltiger Irrtum! Keine einzige Lok wurde da von den Eltern gekauft, so war es auch bei den Freunden, die das gleiche Hobby betrieben. Auf die Wunschliste für Geburtstag oder Weihnachten kamen dann Wünsche nach ganz konkretem Zubehör für die Bahn in angemessener Höhe. Dazu gehörte schon damals keine Lok. Da gab es schon mal einen Güterwagen oder ein paar Gleise.

Mit dem Taschengeld und dem Geld für Rasenmähen beim Nachbarn erfüllte man sich die großen Wünsche nach einer Dampflok mit Tender und Raucheinsatz (Anfang der 1980er gab man dafür 170 DM (heute 450 EUR) aus. Fürs gleiche Geld bekam man eine größere Startpackung mit Weiche, Entkupplungsgleis etc. und hatte dann schon ordentlich Spielspaß) oder eine Rangierlok V60 mit Telexkupplung (kostete damals 120 DM - heute 280 EUR). Man, was war man Stolz auf diese Errungenschaften!

Heute kann man als Jugendlicher eigentlich nur dann das Modellbahnhobby betreiben, wenn man sich seine Loks gebraucht auf Modellbahnbörsen oder in den Geschäften kauft, die eine solche Auswahl an Gebrauchtware führen. Wer analog bleibt, findet einen gut gefüllten Markt vor. Mit der Digitaltechnik, hat sich das Hobby deutlich verteuert und gerade dadurch besonders zu einem Hobby der Erwachsenen entwickelt. Dann muss man als Jugendlicher, um in einer passenden Preiskattegorie zu bleiben, aber oftmals auf die besonders interessanten Digitalfunktionen verzichten. Da sind durch immer neue Digitalfunktionen große Erwartungen gesetzt, die man sich mit dem Taschengeldbudget (2,50 EUR/Woche = 130 EUR; bedeutet 3,5 Jahre sparen für eine große Dampflok) aber nicht mehr erfüllen kann und/oder will. Da wird dann dieses schöne Hobby im Ergebnis schnell uninteressant.

@Märklin:
Nein Herr Sieber, fragen Sie doch mal die heutigen Väter, wie das mit dem Modellbahnhobby war. Können Sie sich offenbar gar nicht vorstellen. :o

Torsten83
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Re: Es wird ...

Beitrag von Torsten83 »

Letztlich ist es halt, wie bei allen extrem Pauschalismen (nie und immer): damit liegt man in der Regel grds. falsch.

Jõrg als Händler kann ja Mal berichten, wir viele Jugendliche bei ihm vom Taschengeld einkaufen gehen?
kuddel hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 08:07
Mit dem Taschengeld und dem Geld für Rasenmähen beim Nachbarn erfüllte man sich die großen Wünsche nach einer Dampflok mit Tender und Raucheinsatz (Anfang der 1980er gab man dafür 170 DM (heute 450 EUR) aus. Fürs gleiche Geld bekam man eine größere Startpackung mit Weiche, Entkupplungsgleis etc. und hatte dann schon ordentlich Spielspaß) oder eine Rangierlok V60 mit Telexkupplung (kostete damals 120 DM - heute 280 EUR). Man, was war man Stolz auf diese Errungenschaften!

Heute kann man als Jugendlicher eigentlich nur dann das Modellbahnhobby betreiben, wenn man sich seine Loks gebraucht auf Modellbahnbörsen oder in den Geschäften kauft, die eine solche Auswahl an Gebrauchtware führen. Wer analog bleibt, findet einen gut gefüllten Markt vor.
Irgendwie ist der ganze Vergleich aber auch etwas Birne-Apfel...
Bei 170 DM durch 2 DM hätte man auch 85 Wochen sparen müssen, was mehr als 1,5 Jahre bedeutet. Damals rechnest die Möglichkeit hinzu einen Nebenjob zu haben, um sich was leisten zu können - heute nicht?
Als der ÖBB Taurus samt Zug raus kam, war ich Jugendlicher und in der Oberstufe als Schüler ohne Einkommen. Trotz sehr nettem Taschengeld, hätte ich mir den kompletten Zug eher nicht ersparen können. Exportmodell...
Ferienjob bei einem Metallverarbeiter besorgt, für damals traumhafte 9,70 € die Stunde und am Flughafen im Maskottchen-Kostüm Geschenke an Kinder verteilen für damals auch gute 8,20 € die Stunde (eigentlich waren nur 7 vereinbart, aber wir durften immer früher gehen).
Diese Option Geld dazu zu verdienen besteht ja weiterhin...

Digitale Loks, werden viele Neueinsteiger wohl eher bei PIKO kaufen. Viele aktuelle Vorbilder, gut Proportioniert, deutlich günstiger als Märklin und mittlerweile bei den meisten Händlern ganz legitim in der Vitrine zu sehen. Wohl eher das Problem: wo sieht man Modellbahnen im Handel? In Düsseldorf haben wir noch 2 Händler: Menzel und JaBaMo. Als ich Jugendlicher war, gab es noch wenigstens 9 Händler: Conrad, Karstadt, Menzel, Breuer, JaBaMo, Kaufmann, Wagner, Lütgenau und Sprenger fallen mir spontan ein - wahrscheinlich gab es sogar noch mehr.

LG
Torsten

Rettungszwerg
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Re: Es wird ...

Beitrag von Rettungszwerg »

On der Zeitung klingt aber jetzt wieder anders...
Jetzt soll der Umsatzzuwachs lediglich auf Zukäufe zurückzuführen sein... 😉

Grüße Ronny
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