Als die mini-club "laufen" lernte

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DiRo
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Re: Als die mini-club "laufen" lernte

Beitrag von DiRo » Do 27. Jul 2017, 19:08

f-j.huwig hat geschrieben:... und die Lok hat vorne eine transparente Kupplung
Lok.jpg
Irgendwie sieht auch die Steuerung an der Lok anders aus. :?

cozi
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Re: Als die mini-club "laufen" lernte

Beitrag von cozi » Do 27. Jul 2017, 22:39

die sehn wir dann näxtes Jahr im "Märklineum"... :d+w:

REWE
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Re: Als die mini-club "laufen" lernte

Beitrag von REWE » So 30. Jul 2017, 10:11

Andre hat geschrieben:Die Farbe vom Prototypen des Bananenwagens sieht wesentlich besser aus als die Serienfarbe.

Gruß André
... nicht nur die Farbe sieht besser aus.
Allerdings ist die Bedruckung in der Serie besser.

f-j.huwig
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Re: Als die mini-club "laufen" lernte

Beitrag von f-j.huwig » Mi 4. Okt 2017, 17:32

f-j.huwig hat geschrieben:Hallo Zetties,

,Neu' (27.7.17) & sehenswert auf YT:
HISTORISCHE WERBUNG für Märklin mini-club...
"Die kleinste, elektrische Eisenbahn der Welt... - Auf kleinstem Raum das große Spielvergnügen"

Wisst Ihr noch, damals ;) https://youtu.be/gg3k9H82ACI lang, lang ist's her!

Gruß
F-J

... und die Lok hat vorne eine transparente Kupplung
Lok.jpg
....und noch 'ne Werbung auf YT: https://www.youtube.com/watch?v=xXsErq_pHds

Danke Ralf viewtopic.php?f=24&t=11344#p138825
Gruß, F-J

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Re: Als die mini-club "laufen" lernte - der Schienenbus

Beitrag von f-j.huwig » Di 24. Okt 2017, 19:22

Kürzlich ist ein schwarzer Schienenbus aufgetaucht. Wie sich herausgestellt hat, sind die Gehäuse der Schienenbusse alle aus schwarzem Kunststoff gegossen und anschließend entsprechend rot, gelb oder sonst wie überlackiert worden. Das Gehäuse weist die gleiche Bedruckung wie das rot lackierte Serienmodell auf, allerdings sind die Rahmen der oberen Fenster silbern hervorgehoben.
Bus.jpg
Was auch gleich auffällt sind die langen Puffer.
Gehäuse.jpg
Wenn man das Gehäuse von innen betrachtet, so kann man feststellen, dass für das spätere Serienmodell die Gießform für die Fenstereinsätze geändert wurde. Mit dem Wissen, dass die Fenster ohne dem Original Märklin-Werkzeug nicht eingesetzt werden können, kann man auch deshalb beim schwarzen Gehäuse von einem Prototyp des Modells ausgehen.

Gruß, F-J
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Axel Hempelmann
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Re: Als die mini-club "laufen" lernte - der Schienenbus

Beitrag von Axel Hempelmann » Mi 25. Okt 2017, 16:26

Hallo Franz-Josef,

zunächst mal herzlichen Dank für deine unermüdliche Arbeit!

Auch ich sehe das Gehäuse als Prototyp - allerdings ist die Formulierung hier ein wenig mißverständlich:
f-j.huwig hat geschrieben: Mit dem Wissen, dass die Fenster ohne dem Original Märklin-Werkzeug nicht eingesetzt werden können, kann man auch deshalb beim schwarzen Gehäuse von einem Prototyp des Modells ausgehen.
Auch Märklin setzt die Fenster nicht mit irgendeinem Werkzeug in die Gehäuse ein - die Fenster sind vorher da ;)

Genauer (ich habe das vor längerer Zeit mal bei Märklin anschauen können):
die Schienenbus-Gehäuse werden im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren hergestellt. Es wird zunächst ein durchsichtiger Vorspritzling erzeugt, der dann in einem weiteren Schritt und in einer weiteren Form mit dem durchgefärbten Kunststoff überspritzt wird. Das Verfahren nennt sich daher auf neudeutsch "Overmoulding".
Auf diese Weise sitzen die Fenster im Schienenbus praktisch spaltfrei - lassen sich aber auch (fast) nicht mehr zerstörungsfrei entfernen.

Viele Grüße, Axel

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Re: Als die mini-club "laufen" lernte - der Schienenbus

Beitrag von DiRo » Mi 25. Okt 2017, 18:06

Axel Hempelmann hat geschrieben:Hallo Franz-Josef,

zunächst mal herzlichen Dank für deine unermüdliche Arbeit!

Auch ich sehe das Gehäuse als Prototyp - allerdings ist die Formulierung hier ein wenig mißverständlich:
f-j.huwig hat geschrieben: Mit dem Wissen, dass die Fenster ohne dem Original Märklin-Werkzeug nicht eingesetzt werden können, kann man auch deshalb beim schwarzen Gehäuse von einem Prototyp des Modells ausgehen.
Auch Märklin setzt die Fenster nicht mit irgendeinem Werkzeug in die Gehäuse ein - die Fenster sind vorher da ;)

Genauer (ich habe das vor längerer Zeit mal bei Märklin anschauen können):
die Schienenbus-Gehäuse werden im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren hergestellt. Es wird zunächst ein durchsichtiger Vorspritzling erzeugt, der dann in einem weiteren Schritt und in einer weiteren Form mit dem durchgefärbten Kunststoff überspritzt wird. Das Verfahren nennt sich daher auf neudeutsch "Overmoulding".
Auf diese Weise sitzen die Fenster im Schienenbus praktisch spaltfrei - lassen sich aber auch (fast) nicht mehr zerstörungsfrei entfernen.

Viele Grüße, Axel
Kleine Ergänzung noch von mir: Der Eingusstrichter der Fenstereinsätze ist quasi das Typhon auf dem Dach, und da Gehäuse und Fenster fast eine Einheit bilden, braucht man kein Loch zu fürchten, wenn man aus einem Motorwagen einen Beiwagen ohne Typhon bzw. den Steuerwagen mit nur einem Typhon herstellt. Man kann es einfach wegfeilen. ;)

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Re: Als die mini-club "laufen" lernte

Beitrag von f-j.huwig » Mi 25. Okt 2017, 18:19

Hallo Axel,

als ich Märklin mit dem verchromten Gehäuse konfrontiert habe, wurde mir folgendes mitgeteilt:
„Es ist sicherlich zu vermuten, dass der Schienenbus auf den Original-Werkzeugen gefertigt wurde.“ viewtopic.php?f=61&t=9580&start=10#p120127
Was das genau bedeutet wissen wir jetzt ;-) vielen Dank. Diesen Vorgang würde ich auch mal gerne an Ort und Stelle verfolgen.

HerZliche Grüße
F-J

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Re: Als die mini-club "laufen" lernte

Beitrag von 1987 » Mi 25. Okt 2017, 19:53

Hallo F-J,

schau Dir am schwarzen Gehäusem mal den Puffer rechts vorne genauer an: Da ist auch eine geplatzte und aufgespreizte Pufferhülse zu sehen. Wenn das Gehäuse nicht mal hingefallen ist, dann wurden da eher falsche Puffer mit Hülse statt der richtigen ohne solche "gewaltsam" eingetrieben. Es muss nicht zwingend ein Prototyp sein, denke ich. Vielleicht haben da einst ja nur ein paar Märklin-Mitarbeiter privaten Schabernack getrieben und ein unlackiertes Modell in die Tampondruckmaschine gelegt? Das würde dann erklären, warum sie andere Puffer angesteckt haben - andere hatten sie vielleicht nicht. Kann natürlich auch irgendwie mit Ausbildungszwecken im Zusammenhang gestanden haben, meine ich.

Den Hintergrund der zum Serienmodell abweichenden Spritzkanäle im Inneren erklärt das aber nicht. Um darauf eine Antwort zu finden, müssten zunächst mal weitere Modelle mit gleicher Bauweise gefunden werden, die ganz sicher und zuverlässig datiert werden können.


Holger

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Re: Als die mini-club "laufen" lernte

Beitrag von f-j.huwig » Do 26. Okt 2017, 11:25

DiRo hat geschrieben: Kleine Ergänzung noch von mir: Der Eingusstrichter der Fenstereinsätze ist quasi das Typhon auf dem Dach, und da Gehäuse und Fenster fast eine Einheit bilden, braucht man kein Loch zu fürchten, wenn man aus einem Motorwagen einen Beiwagen ohne Typhon bzw. den Steuerwagen mit nur einem Typhon herstellt. Man kann es einfach wegfeilen. ;)
Hallo Dirk,

hier Fotos die es veranschaulichen…
Overmoulding.jpg
Overmoulding2.jpg

@ Holger,

über die langen Kunststoffpuffer mit Hülse kann man spekulieren.
Puffer_.jpg

Es könnte wohl so sein, dass zu der Zeit noch keine passenden Puffer aus Metall angefertigt waren.
Wann die Spritzkanäle für die Fenster im Innern geändert wurden ist ungewiss. Eventuell sind auch einige rote Gehäuse damit in Umlauf gekommen. Vielleicht findet sich mal ein Exemplar davon, aber wer hat schon jemals darauf geachtet? Die silbernen Rahmen wären m.E. aber doch schon aufgefallen. Im Katalog von 1973 sind sie gelb :Blind: http://z-world.com/catalogs/pdfs/1973EZ-brochure.pdf
Was man weiß - was man wissen sollte - aber Genaues weiß man nicht – und wer könnte sich im Hause Märklin noch daran erinnern? :o

Gruß
F-J
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