Ich lese es doch hier immer wieder im Forum: „Nur noch alte Säcke“, „der Nachwuchs fehlt“, etc.
Und dann stelle ich eine Spur Z Lok aufs Gleis und daneben eine „kaum“ größere Spur N Lok daneben. Digital mit Sound ab Werk.
Wo ist die Begeisterung und der Spielwert größer?
Da beneide ich die Spur N definitiv und schweife immer schon in die Gedanken ab, nicht doch mal das Gleis zu wechseln.
Aber meine Frau redet mir immer gut ein und verweist natürlich auch auf die Gemeinschaft, die wir bei der Spur Z haben. Die ist es natürlich Wert, nicht zu wechseln
Aber zurück zum Thema. Als Späteinsteiger, keine Modellbahn in Kindesjahren gehabt, mit alten Dreipolern eingestiegen und dann das erste Mal eine digitale Lok mit Sound bewegt. Das war wie aus der Romantik in die heutige Zeit gesprungen.
Ganz ehrlich, als Kind würde ich mich immer für das interaktivere und Geräusche machende Modell entscheiden.
Und damit denke ich, dass eine digitale Spur Z dem weiteren Durchdringen des Marktes und beim Nachwuchs definitiv helfen würde und sich mittelfristig positiv in den Verkaufszahlen bemerkbar machen wird.
Gleichzeitig glaube ich aber auch, unter anderem durch die von Jörg genannten Aufwände, dass es wahrscheinlicher ist, dass Märklin die Spur Z eher einstellt, bevor diese digital wird.
Schade, dass die Minitrix-Technik nicht so einfach runterskaliert werden kann, oder doch?
Was wäre, wenn Minitrix und Spur Z auf die gleiche Technik setzen würden. Ein kleiner Decoder, der in die Z passt, aber auch in N verwendet werden könnte?
Eine Zertifizierung und zwei Einsätze? Win-Win oder spricht da die Hoffnung aus mir?
Ich bin jedenfalls sehr froh, dass es Claudius und Alex gibt, die uns die Moderne mit geringem Aufwand in der Spur Z ermöglichen!
