Warum Hacker Züge reparieren mussten
Moderator: hafenbahnhof
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Achse
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Re: Warum Hacker Züge reparieren mussten
Der ist eine ganz andere Baustelle. Die Gemeinsamkeit sind die von den Produkten und Dienstleistungen ausgehenden Risiken. Man ist sich bei der kritischen Infrastruktur und im persönlichen Bereich nie sicher, wie lange das gekaufte Produkt funktioniert und welchen Einfluss der Hersteller bis ins eigene Wohnzimmer hat. Die einen steuern die Modellbahn, solange der Server da ist, andere ihre Solaranlage, ihren Zug, ihr Auto oder gar Drohnen und F35 uns so weiter. Und wenn man will, schaltet man das eben ab oder nimmt Änderungen zu Lasten seiner Kunden vor. Peter Thiel steht heute vor allem für Palantir.
Neuestes Beispiel ist das 2018 erst eingeführte eCall. Stand heute verlieren Autos mit Betriebszulassungen von 2018 und danach mit der Abschaltung von GSM2 2028 TÜV, Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz. Mal sehen, ob das wie UKW doch noch in die Verlängerung geht. Da dachte man ja, man könne einfach mehrere hundert Millionen Radios stilllegen.
Neuestes Beispiel ist das 2018 erst eingeführte eCall. Stand heute verlieren Autos mit Betriebszulassungen von 2018 und danach mit der Abschaltung von GSM2 2028 TÜV, Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz. Mal sehen, ob das wie UKW doch noch in die Verlängerung geht. Da dachte man ja, man könne einfach mehrere hundert Millionen Radios stilllegen.
Zuletzt geändert von Achse am Mi 28. Jan 2026, 10:54, insgesamt 2-mal geändert.
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eXact Modellbau
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Re: Warum Hacker Züge reparieren mussten
Nein, das werde ich nicht. Über Peter Thiel wird genug geschrieben. An Orten, die dafür besser geeignet sind.Michael Bahls hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 09:58...Ich kenne den nicht, klär mich mal auf. War der das auch bei den polnischen Zügen? Oder hat der sowas schon mal gemacht?...
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Michael Bahls
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Re: Warum Hacker Züge reparieren mussten
Und die KI sagt mir, daß Palantir-Software sogar von mehreren Deutschen Polizeibehörden genutzt wird.
Was daran nun schlimmer sein soll, als etwa chinesische Software, erschließt sich mir nicht, aber ich bin auch nicht besonders an dem Thema interessiert; einmal, weil es je nach politischer Brille unterschiedlich gewertet wird und zweitens weil ich es doch nicht ändern könnte.
Ja, die Software-Einschränkungen sind teilweise katastrophal. Ich mußte neulich wegen Win 11 nicht nur einen neuen Rechner kaufen sondern feststellen, daß mehrere für mich wichtige Programme darauf nun nicht mehr laufen und ich z.B. ein Zeichenprogramm auf dem neuen Rechner nun nicht mehr nutzen, sondern die Nachfolgeversion teuer mieten soll. Und das ist ja noch ein "harmloses" Beispiel mit "lediglich" vierstelligen Kosten für mich.Neuestes Beispiel ist das 2018 erst eingeführte eCall. Stand heute verlieren Autos mit Betriebszulassungen von 2018 und danach mit der Abschaltung von GSM2 2028 TÜV, Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz. Mal sehen, ob das wie UKW doch noch in die Verlängerung geht. Da dachte man ja, man könne einfach mehrere hundert Millionen Radios stilllegen.
Insofern glaube ich nicht, daß das Problem ein einzelner Unternehmer aus den USA ist, wenn auch in Polen die Software für Züge offenbar für schwere Ausfälle sorgen kann, wenn es den Anbietern nicht paßt.
Software vergeht - Technik besteht!
Viele Grüße,
Michael
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Re: Warum Hacker Züge reparieren mussten
Ich bin ja alles andere als ein Computerexperte, aber ich glaube Windows 11 gibt es in 32 Bit und 64 Bit Version. Wahrscheinlich hast du jetzt die 64 Bit Version, und die akzeptiert keine älteren Programme. Reine Spekulation und wahrscheinlich auch noch verkehrt. 
Mein CAD Rechner ist mittlerweile über 20 Jahre alt. Da läuft XP drauf. Und ich muss sagen sehr stabil. Natürlich gehe ich damit nicht mehr ans Netz. Der Datentausch funktioniert nur über USB-Sticks. Ja ich weiß, das ist auch ein kleines Risiko.
Mein CAD Rechner ist mittlerweile über 20 Jahre alt. Da läuft XP drauf. Und ich muss sagen sehr stabil. Natürlich gehe ich damit nicht mehr ans Netz. Der Datentausch funktioniert nur über USB-Sticks. Ja ich weiß, das ist auch ein kleines Risiko.
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Achse
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Re: Warum Hacker Züge reparieren mussten
Eben. Es ist kein politisches Thema und es geht nicht um Einzelpersonen, sondern um um sich greifende Eingriffe in technische Geräte, die uns gehören oder von denen wir abhängen, meist durch deren Hersteller oder durch interessierte Kreise (UKW, GSM). Von der Modellbahn bis zur kritischen Infrastruktur.
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Michael Bahls
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Re: Warum Hacker Züge reparieren mussten
Nein, der "alte" ist auch 64 Bit und ich nutze nun neben zwei neuen Zeichenprogrammen das Alte auf dem alten Rechner.
Ich fände Gesetze (und effektive Maßnahmen) gegen derartiges Gebaren wichtigen als vieles andere, was derzeit zur Ablenkung in die Manege geworfen wird, aber wahrscheinlich sitzen die Software-Anbieter am längeren Hebel.
Wir können uns kein modernes Auto leisten und haben daher zum Glück die meisten Software-Probleme nicht. Der momentan nicht betriebsfähige "Zweitwagen" ist sogar noch ein paar Jahrzehnte älter und kann von keinem elektronischen System der Welt gestoppt werden.
Viele Grüße,
Michael
Ich fände Gesetze (und effektive Maßnahmen) gegen derartiges Gebaren wichtigen als vieles andere, was derzeit zur Ablenkung in die Manege geworfen wird, aber wahrscheinlich sitzen die Software-Anbieter am längeren Hebel.
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Viele Grüße,
Michael
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Re: Warum Hacker Züge reparieren mussten
Ich mußte zweimal lesen. Erst habe ich an Hackerbräu (Hacker Pschorr, Hackerbrücke,...) gedacht und mich gewundert, warum gerade DIE Züge reparieren.
