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Achse hat geschrieben: Mi 24. Jun 2026, 21:19
Ja, und was passiert mit den verbliebenen Nutzungen des G2?
Die sind nicht mehr nutzbar. Der ADAC warnt schont seit Monaten, das ältere Notrufsysteme in Fahrzeugen bald nicht mehr nutzbar sind, weil sie das 2G Netz nutzen.
Auch ältere Mobiltelefone sind nicht mehr nutzbar.
Der ADAC warnt (seit Jahren) nach meinem Verständnis die Politik, dass Millionen nicht wirklich alte Autos die Betriebserlaubnis verlieren würden. Von Lösungen habe ich noch nichts gelesen. Weder von technischen noch von politischen. Die Politik besteht wohl darin, die Sache an die Wand zu fahren.
Achse hat geschrieben: Mi 24. Jun 2026, 21:28
Der ADAC warnt (seit Jahren) nach meinem Verständnis die Politik, dass Millionen nicht wirklich alte Autos die Betriebserlaubnis verlieren würden. Von Lösungen habe ich noch nichts gelesen. Weder von technischen noch von politischen. Die Politik besteht wohl darin, die Sache an die Wand zu fahren.
Die Autohersteller haben 5€ am Fahrzeug gespart, weil sie den alten Kram noch verbaut haben.
Jetzt werden sie den Kunden für viel Geld ein Angebot für den Austausch der Mobilfunkeinheit machen.
Aki hat geschrieben: Mi 24. Jun 2026, 21:08
Aber das öffentliche 2G-Netz wird ab 2028 abgeschaltet, daher auch die Rückfallebene der Bahn.
Die Rückfallebene der Bahn läuft zumindest in der Schweiz nicht über 2G, sondern via Roaming über das normale Mobilfunknetz (4G/5G). Ausser auf ETCS-L2-Strecken (da geht ohne tatsächlich nichts mehr) wäre ein Ausfall des GSM-R-Netzes deshalb grundsätzlich aus technischer Sicht auch kein allzu grosses Problem. Das scheint bei der DB (wie so oft) eher an organisatorischen Dingen zu scheitern.
Ha-Jo-Zett hat geschrieben: Mi 24. Jun 2026, 21:23
Hängt sicherlich auch mit der Führungsebene der DB AG zusammen. Soll ja ein ziemlicher Wasserkopf sein. Da kann man nicht alles
alleine durch- und umsetzen. Aber hatte Frau Palla nicht im letzten Jahr eine Verschlankung der Führungs-Strukturen angekündigt?
Beste Grüsse
Ha-Jo
Ja - vermutlich will sie die acht Leute absägen, die gegen sie gestimmt hatten...
Ansonsten hat sie sich, wie man liest, zehn Jahre "Vertrauensvorschuß" erbeten. Ein Jahrzehnt. Das mach mal als normaler Arbeitnehmer..... Wollen wir aber nicht vergessen, daß ihr Vorgänger, Lutz, eine negative Bilanz hatte und Palla schon mal für ein saubereres Erscheinungsbild in den Bahnhöfen und Zügen sorgt. Pünktlicher sind sie aber bisher nicht geworden.
Michael Bahls hat geschrieben: Mi 24. Jun 2026, 22:10
Ha-Jo-Zett hat geschrieben: Mi 24. Jun 2026, 21:23
Hängt sicherlich auch mit der Führungsebene der DB AG zusammen. Soll ja ein ziemlicher Wasserkopf sein. Da kann man nicht alles
alleine durch- und umsetzen. Aber hatte Frau Palla nicht im letzten Jahr eine Verschlankung der Führungs-Strukturen angekündigt?
Beste Grüsse
Ha-Jo
Pünktlicher sind sie aber bisher nicht geworden.
Das wird auch noch lange dauern, bis eine einigermassen akzeptable Pünklichkeitsquote erreicht wird. Erst einmal muss das ganze
Strecken-Netz in Ordnung gebracht werden. Mit kaputten Gleisen und störanfälliger Elektro-Infrastruktur ist es mit Pünktlichkeit Essig.
Aki hat geschrieben: Mi 24. Jun 2026, 21:08
Aber das öffentliche 2G-Netz wird ab 2028 abgeschaltet, daher auch die Rückfallebene der Bahn.
Die Rückfallebene der Bahn läuft zumindest in der Schweiz nicht über 2G, sondern via Roaming über das normale Mobilfunknetz (4G/5G). Ausser auf ETCS-L2-Strecken (da geht ohne tatsächlich nichts mehr) wäre ein Ausfall des GSM-R-Netzes deshalb grundsätzlich aus technischer Sicht auch kein allzu grosses Problem. Das scheint bei der DB (wie so oft) eher an organisatorischen Dingen zu scheitern.
Nach dem, was die Meldungen schreiben, hat das Umschalten in die Rückfall Struktur länger gedauert.
Laut Wikipedia ist das GSM-R europaweit gleich, das 4G/5G Netz dient in Deutschland auch als Backup.
Und im Unterschied zu den Nachbarländern haben wir nach wie vor große Mobilfunklöcher entlang der Bahnlinien.
Vielleicht erfahren wir ja noch, ob das Anhalten aller Züge die einzige Möglichkeit war….
wschorn hat geschrieben: Mi 24. Jun 2026, 23:23
Nach dem, was die Meldungen schreiben, hat das Umschalten in die Rückfall Struktur länger gedauert.
Laut Wikipedia ist das GSM-R europaweit gleich, das 4G/5G Netz dient in Deutschland auch als Backup.
Und im Unterschied zu den Nachbarländern haben wir nach wie vor große Mobilfunklöcher entlang der Bahnlinien.
Vielleicht erfahren wir ja noch, ob das Anhalten aller Züge die einzige Möglichkeit war….
Viele Grüße
Wolfgang
Luecken im Netz werden sehr erst genommen. Die tauchen auf, wenn das normale GSM-Netz zu stark in das DB-Netz einstreut.; meist nach Erhoehung der Sendeleistung des normalen GSM-Netzes. Bekannte Loecher im GSM-Netz der Bahn sind bekannt und werden auch fuer die Betroffenen offen kommuniziert. Ob die Loecher gross sind kann ich nicht beurteilen, da meine meine Erfahrungen nur auf die Bereiche zutreffen, in denen ich unterwegs bin.
Fakt ist einfach: Keine Verbindung zum Mobilfunknetz -> keine Moeglichkeit im Gefahrenfall einen Zug zu informieren / zu stoppen. Sicherheit hat Vorrang!!!
siggi hat geschrieben: Do 25. Jun 2026, 00:33
Fakt ist einfach: Keine Verbindung zum Mobilfunknetz -> keine Moeglichkeit im Gefahrenfall einen Zug zu informieren / zu stoppen. Sicherheit hat Vorrang!!!
Der Fahrdienstleiter hat immer noch die Möglichkeit den Fahrstrom abzuschalten oder die Signale auf rot zu stellen.
Gut, ersteres funktioniert natürlich nur, wenn die Strecke elektrifiziert ist und da hinkt Deutschland ja schon seit 100 Jahren hinterher (das kann für einmal nicht der DB angelastet werden)...