Re: Intermodellbau 2026
Verfasst: Di 28. Apr 2026, 16:29
Moin Zettis,
seit heute Mittag ist mein "Dampf" Zug wieder einsatzbereit. Die Wiederherstellung des Wagenkastens und des Fahrgestells sind ja nur die halbe Arbeit. Sonntag Abend hatte ich alles wieder zusammengebaut, in der Gewissheit dass damit alles erledigt war.
Inzwischen war die Aussage widerlegt, dass alle technischen Komponenten überlebt haben.
Den Motor hatte es doch erwischt. Im Bereich des Kollektors waren die Wicklungen sehr dunkel verschmort und weil der Motor so viel Strom aufnahm, waren da bestimmt auch Wicklungsschlüsse vorhanden.
Also aus der Restekiste brauchbare (neue) Anker rausgesucht und ins alte Motorgehäuse eingesetzt. Jetzt soll es wohl klappen, aber der Deubel soll ja ein Eichhörnchen sein. Der Zug fuhr zwar, wurde aber in wenigen Sekunden recht warm.
Nun kann es ja nur noch der Decoder sein. Bevor der Zug wieder zerlegt wurde, habe ich noch mal schnell die Parameter aus dem Decoder auslesen wollen, und da sagte die alte Mobile Station "Fehler".
Gut, das ist die Bestätigung, dann wird es das wohl der Decoder sein. Decoder getauscht, und immer noch die gleiche Sch... .
Beim Programmieren sagte die Mobile Station auch "Fehler". Die I-Box schaffte dann die Programmierung, aber immer noch viel Stromaufnahme mit Viel Wärmeentwicklung. Das darf doch nicht wahr sein.
Also noch einen Motor zusammengebaut und immer das gleiche Resultat.
Ich wollte es schon aufgeben, dann verfing sich mein Blick im vorderen Getriebekasten auf dem Zwischenzahnrad, dass irgendwie schief in den Lagern stand. Die große Wärmeentwicklung hatte scheinbar das Lagerloch im Kunststoff weich gemacht, und der Druck vom Durchdrehen mit Haftreifen hat das Loch dann warm verdrückt.
Das schiefe Lagerloch habe ich genau mittig ausgefräst, eine neue Lagerbuchse gedreht und eingeklebt. Nun ist es wieder wie neu.
Voll Begeisterung den Zug wieder zusammengesetzt und getestet. Hohe Stromaufnahme weg, aber dafür ist der neue Decoder kaputt. Fahrstufe 1 ist gleich Vollgas.
Also wieder den Zug auseinandernehmen. Dann den Decoder aus der Brandruine an einen anderen Motor gelötet, um mal zu sehen, was der noch so kann. Er ließ sich einwandfrei Programmieren und mit dem Testmotor lief alles super.
Also den alten Decoder wieder eingelötet und den Zug aufs Gleis gestellt.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Der Zug läuft wieder ganz wunderbar ohne Wärme zu entwickeln.
Das waren jetzt bestimm gute 50 Stunden Arbeit. Gut dass ich mit Bronchitis zuhause sein musste, sonst wäre der Zug wohl noch nicht fertig.
seit heute Mittag ist mein "Dampf" Zug wieder einsatzbereit. Die Wiederherstellung des Wagenkastens und des Fahrgestells sind ja nur die halbe Arbeit. Sonntag Abend hatte ich alles wieder zusammengebaut, in der Gewissheit dass damit alles erledigt war.
Inzwischen war die Aussage widerlegt, dass alle technischen Komponenten überlebt haben.
Den Motor hatte es doch erwischt. Im Bereich des Kollektors waren die Wicklungen sehr dunkel verschmort und weil der Motor so viel Strom aufnahm, waren da bestimmt auch Wicklungsschlüsse vorhanden.
Also aus der Restekiste brauchbare (neue) Anker rausgesucht und ins alte Motorgehäuse eingesetzt. Jetzt soll es wohl klappen, aber der Deubel soll ja ein Eichhörnchen sein. Der Zug fuhr zwar, wurde aber in wenigen Sekunden recht warm.
Nun kann es ja nur noch der Decoder sein. Bevor der Zug wieder zerlegt wurde, habe ich noch mal schnell die Parameter aus dem Decoder auslesen wollen, und da sagte die alte Mobile Station "Fehler".
Gut, das ist die Bestätigung, dann wird es das wohl der Decoder sein. Decoder getauscht, und immer noch die gleiche Sch... .
Beim Programmieren sagte die Mobile Station auch "Fehler". Die I-Box schaffte dann die Programmierung, aber immer noch viel Stromaufnahme mit Viel Wärmeentwicklung. Das darf doch nicht wahr sein.
Also noch einen Motor zusammengebaut und immer das gleiche Resultat.
Ich wollte es schon aufgeben, dann verfing sich mein Blick im vorderen Getriebekasten auf dem Zwischenzahnrad, dass irgendwie schief in den Lagern stand. Die große Wärmeentwicklung hatte scheinbar das Lagerloch im Kunststoff weich gemacht, und der Druck vom Durchdrehen mit Haftreifen hat das Loch dann warm verdrückt.
Das schiefe Lagerloch habe ich genau mittig ausgefräst, eine neue Lagerbuchse gedreht und eingeklebt. Nun ist es wieder wie neu.
Voll Begeisterung den Zug wieder zusammengesetzt und getestet. Hohe Stromaufnahme weg, aber dafür ist der neue Decoder kaputt. Fahrstufe 1 ist gleich Vollgas.
Also wieder den Zug auseinandernehmen. Dann den Decoder aus der Brandruine an einen anderen Motor gelötet, um mal zu sehen, was der noch so kann. Er ließ sich einwandfrei Programmieren und mit dem Testmotor lief alles super.
Also den alten Decoder wieder eingelötet und den Zug aufs Gleis gestellt.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Der Zug läuft wieder ganz wunderbar ohne Wärme zu entwickeln.
Das waren jetzt bestimm gute 50 Stunden Arbeit. Gut dass ich mit Bronchitis zuhause sein musste, sonst wäre der Zug wohl noch nicht fertig.