Vielleicht haben sie deshalb 632 Jahre gebraucht….eXact Modellbau hat geschrieben: Sa 16. Mär 2024, 10:46 Ich weiß gar nicht wie die den Kölner Dom gerade hingekriegt haben.
BR213 und BR218
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Joachim
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Re: BR213 und BR218
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Re: BR213 und BR218
Oh je, was habe ich da losgetreten, ich wollte doch nur leicht schief stehende Masten auf der Anlage legitimieren
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siggi
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Re: BR213 und BR218
Ist schon irgendwie lustig, wie es sich entwickelt hat, was man so herumspinnen kann 
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RalfJ
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Re: BR213 und BR218
und das bei dem Thema, wo BR213 und BR218 gar keine Oberleitung benötigen
Viele Grüße,
Ralf

Viele Grüße,
Ralf
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Re: BR213 und BR218
Der Gute steht aber auch nicht geradeMiniclubliebhaber hat geschrieben: Sa 16. Mär 2024, 22:58 Oh je, was habe ich da losgetreten, ich wollte doch nur leicht schief stehende Masten auf der Anlage legitimieren![]()
Take it easy - text.jpg
Gruß
Mattias
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Re: BR213 und BR218
Na ja, wenn da in den Rockys auch dauernd die langen CP-Züge ankommen muss man schon mal auf der Schiene "sprungbereit" sein 
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Re: BR213 und BR218
Das hat mir dann doch keine Ruhe gelassen und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Meine Masten dürfen jetzt auch vorbildgerecht schief stehen
, denn wenn das Vorbild das auch darf, dann darf das auch MoBa
. Relativ aktuelles Foto aus dem Bw Hagen.
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Re: BR213 und BR218
Guten Abend,
und ich habe vorhin auch extra noch Schiefmastbilder gemacht. Die Strecke ist erst knapp 30 Jahre elektrifiziert:
In der Nähe von Osterhofen in Ostbayern habe ich vor Jahren stark nach außen geneigte Maste gesehen. Der Streckenabschnitt dort verläuft durch mooriges Gebiet. So stark wie dort habe ich es noch nie erlebt, wie der Boden von vorbeifahrenden Zügen geschwankt hat. Ich als Nichtoberleitungsfachmann denke, wenn der Mast schief steht, kann das in Grenzen durch Einstellung der Ausleger und der Fahrdrahtaufhängung kompensiert werden. Der Fahrdraht hat bei uns den Zickzack von +- 40 cm ab Gleismitte bei einer Mindesthöhe von 4,95m, Regelhöhe 5,5 m, Höchsthöhe 6 m.
Noch eine Anmerkung zur Fahrdrahtbefestigung zur völligen Abschweifung vom Ursprungsthema:
Wie man auf meinen Bildern etwas erkennen kann, sind die Ausleger gelenkig am Mast. Das sieht man schön bei Neubauten. Fahrdraht und das Tragseil sind ca. alle 1000 (?) Meter mittels Gewichten am Abspannmast konstant stark gespannt. In der Mitte des Abschnitts sind Tragseil und Fahrdraht in Längsrichtung fixiert. Somit werden Längenanderungen infolge Temperaturschwankungen ausgeglichen.
Viele Grüße
Matthias
und ich habe vorhin auch extra noch Schiefmastbilder gemacht. Die Strecke ist erst knapp 30 Jahre elektrifiziert:
In der Nähe von Osterhofen in Ostbayern habe ich vor Jahren stark nach außen geneigte Maste gesehen. Der Streckenabschnitt dort verläuft durch mooriges Gebiet. So stark wie dort habe ich es noch nie erlebt, wie der Boden von vorbeifahrenden Zügen geschwankt hat. Ich als Nichtoberleitungsfachmann denke, wenn der Mast schief steht, kann das in Grenzen durch Einstellung der Ausleger und der Fahrdrahtaufhängung kompensiert werden. Der Fahrdraht hat bei uns den Zickzack von +- 40 cm ab Gleismitte bei einer Mindesthöhe von 4,95m, Regelhöhe 5,5 m, Höchsthöhe 6 m.
Noch eine Anmerkung zur Fahrdrahtbefestigung zur völligen Abschweifung vom Ursprungsthema:
Wie man auf meinen Bildern etwas erkennen kann, sind die Ausleger gelenkig am Mast. Das sieht man schön bei Neubauten. Fahrdraht und das Tragseil sind ca. alle 1000 (?) Meter mittels Gewichten am Abspannmast konstant stark gespannt. In der Mitte des Abschnitts sind Tragseil und Fahrdraht in Längsrichtung fixiert. Somit werden Längenanderungen infolge Temperaturschwankungen ausgeglichen.
Viele Grüße
Matthias
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Zuletzt geändert von Quattro StaZioni am Mi 20. Mär 2024, 18:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: BR213 und BR218
KLUGSCHEISSERMODUS AN:
Rein theoretisch können die Masten nicht exakt parallel senkrecht zueinander stehen. Die Erdoberfläche gleicht in erster Näherung einer Kugel. Ein aufgehaltenes Lot zielt auf den Mittelpunkt der Kugel (Erde) - und das an jedem Punkt der Erde. Somit wächst mit zunehmendem Abstand zweier Punkte auch der Winkel alpha zwischen den Loten in diesen Punkten.
Nach der Näherungsformel b/r=alpha/ro lernt man im 10. Schuljahr die Berechnung des Schiefstands. Zuerst alpha durch Umstellung der Formel berechnen (Alpha=Ro×b/r) und anschließend b' mit dem zuvor berechneten alpha errechnen (b'=R'*Alpha/Ro) .
b = Abstand der Punkte am Boden in Meter
r = Erdradius in Meter
Alpha= Winkel im Erdmittelpunkt zwischen den Loten
Ro = Konstante 180°/Pi
mit b' = Abstand der Punkte in Z. B. 10 m Höhe
R' = Erdradius +10 m
Alpha wie oben
Ro wie oben
ergibt sich dann die natürliche Schieflage der Masten.
Wen die Herleitung interessiert, hier z. B. :
https://www.lernhelfer.de/schuelerlexik ... /bogenmass
Rein theoretisch können die Masten nicht exakt parallel senkrecht zueinander stehen. Die Erdoberfläche gleicht in erster Näherung einer Kugel. Ein aufgehaltenes Lot zielt auf den Mittelpunkt der Kugel (Erde) - und das an jedem Punkt der Erde. Somit wächst mit zunehmendem Abstand zweier Punkte auch der Winkel alpha zwischen den Loten in diesen Punkten.
Nach der Näherungsformel b/r=alpha/ro lernt man im 10. Schuljahr die Berechnung des Schiefstands. Zuerst alpha durch Umstellung der Formel berechnen (Alpha=Ro×b/r) und anschließend b' mit dem zuvor berechneten alpha errechnen (b'=R'*Alpha/Ro) .
b = Abstand der Punkte am Boden in Meter
r = Erdradius in Meter
Alpha= Winkel im Erdmittelpunkt zwischen den Loten
Ro = Konstante 180°/Pi
mit b' = Abstand der Punkte in Z. B. 10 m Höhe
R' = Erdradius +10 m
Alpha wie oben
Ro wie oben
ergibt sich dann die natürliche Schieflage der Masten.
Wen die Herleitung interessiert, hier z. B. :
https://www.lernhelfer.de/schuelerlexik ... /bogenmass