eXact Modellbau hat geschrieben: Mi 13. Mai 2026, 18:08
Diese arbeitslosen Anwälte durchforsten das Netz, bis sie irgendwas gefunden haben, was sich verwerten lässt. Wahrscheinlich lassen sie einfach KI laufen.
Na ja, ganz so einfach ist es wohl auch nicht, ein Anwalt darf nur tätig werden, wenn er dafür beauftragt wurde und ein entsprechendes Mandat hat. Die Frage für mich ist, wo kommt dieser Auftrag, dieses Mandat in diesem konkreten Fall her?
Ein Trainini Artikel aus dem Jahre 2005, ein Feuerwehr Thema aus dem Raum Nürnberg, bei dem man sicher davon ausgeht/ausgehen durfte, dass dazu sicherlich keiner mehr irgendwelche Rechte am Bild belegen kann und nun legt sich ein Hamburger Anwalt "ins Zeug".
Ein Schelm, der Böses dabei denkt...
Trainini hat geschrieben: Mi 13. Mai 2026, 12:59
Das habe ich auch lange nach Erlöschen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen ggü. Jörg noch nachweisen können. Bei Bildrechten bin ich pingelig und nach eigenem Beurteilen besonders sorgfältig.
Da ist mir auch nochmal eben Holgers Passus mit den "Aufbewahrungsfristen" durch den Kopf gegangen. In diesem Fall wird einem mal wieder übel vor Augen geführt, dass selbst reine "Knipsbilder" ohne jeden (künstlerischen) Anspruch 50 Jahre lang geschützt sind...
Um es klar zu sagen, ich bin, wenn auch interessiert, juristisch kompletter Laie (habe in Ausbildungs-/Studienzeiten allerdings juristische Themen gestreift). Meine Mutter und auch meine Schwester waren lange in Versicherungen beschäftigt. Und da dämmert mir in einem vergleichbaren Fall, dass der Jörg für diese Situation, wenn es ganz schlecht läuft, durchaus mal die Berufs-/Firmenhaftpflicht mit ins Boot nehmen könnte. Mal nicht nur Beiträge einzahlen sondern auch in Anspruch nehmen, wenn es an der Zeit ist, nur so als Gedanke.
Ansonsten, selbst wenn man sich mit solchen völlig haltlosen Vorwürfen konfrontiert sieht, kommt man möglicherweise nicht ohne anwaltliche Hilfe zurecht. Und da sind dann (im Normalfall ohne Freundschaftsrabatt) selbst für eine Beratung und einen kleinen Brief schnell ein paar hundert Euro weg.
Die Nummer stinkt insgesamt zum Himmel. Das Ganze kommt mir eher wie ein Enkeltrick auf Anwaltsebene vor, ein riesiger Bluff.
Und sicherlich braucht man da gar nicht zwingend arbeitsloser Anwalt zu sein, die Nummer scheint ein durchaus lukratives Geschäft. Selbstverständlich auch mit KI, selbstverständlich auch mit gängigen Automatismen. Mal spekuliert, diese Anwaltskanzlei ballert einfach mal 50 solcher Schreiben am Tag heraus und nur fünf davon bezahlen, da kommt schon was zusammen...
Die Frage ist, wie damit später umgehen?
Anzeige gegen den Mandanten erstatten und/oder den (Berufsabmahnungs-)Anwalt bei der Kammer melden...???
Auch zur Wahrheit gehört mit Sicherheit, dass es solche Advokaten sind, die die Zustände herbeiführen, dass man sich immer, überall, gegen alles und jeden dreifach absichern muss, einfach grauenhaft, das macht keinen Spaß...
Mich macht dieser Vorfall einfach nur mal wieder sauer, wünschte mir, dass diesen Scharlatanen einfach mal ein Riegel vorgeschoben wird.
Und ja ich weiß, zu lang, zu viel, musste trotzdem "mal eben" raus...