Aufruf: Eintreten für Eisenbahn-Romantik
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Achse
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Re: Aufruf: Eintreten für Eisenbahn-Romantik
Quizshows und Krimi-Wiederholungen sind billiger. Hauptsache es läuft irgendwas. Filme geht ja nicht mehr. Oppenheimer im Fernsehen war die Ausnahme und erfüllte im Herbst den Bildungsauftrag. Rund um Weihnachten waren die Dritten mit Filmen versorgt. Nur waren die 35-45 Jahre alt (Alien). Zu meiner Teenager-Zeit gab es Vieles aus den 50er Jahren, oft Western oder Science Fiction in schwarz/weiß, das damals aber erst 15 Jahre her war. Unter solchen Bedingungen hätte man Stummfilme aus den Zwanzigern zeigen müssen.
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schyby
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Re: Aufruf: Eintreten für Eisenbahn-Romantik
Hallo zusammen,
auch ich werde das Format vermissen, aber sind gerade wir Modellbahner nicht
stark von Emotionen statt Logik geleitet?
Wenn ich richtig gezählt habe, haben sich 15 Personen an dem Beitrag beteiligt, das wären derzeit 1,3% der
im Forum angemeldeten Nutzer, von 1155 Personen.
So, oder so ähnlich ist die bundesweite Quote der Sendung ebenfalls.
https://www.digitalfernsehen.de/news/in ... n-1156782/
Das wird dem SWR eben einfach nicht ausreichend genug sein, um die Serie fort zu setzen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn ... sodenliste
Wenn man wöchentlich eine Folge in der Mediathek sieht, ist man 21 Jahre oder mehr beschäftigt, die ersten Folgen
kennt doch sicher kaum jemand noch.
Wie die Titelmusik es schon ausdrückt, sehen wir es "Sentimental".
Aber, ist Sentimental nicht gleich Rührseligkeit oder Nostalgie?
dann doch lieber ER ab Folge eins in der Mediathek.
Grüße
Christian
auch ich werde das Format vermissen, aber sind gerade wir Modellbahner nicht
stark von Emotionen statt Logik geleitet?
Wenn ich richtig gezählt habe, haben sich 15 Personen an dem Beitrag beteiligt, das wären derzeit 1,3% der
im Forum angemeldeten Nutzer, von 1155 Personen.
So, oder so ähnlich ist die bundesweite Quote der Sendung ebenfalls.
https://www.digitalfernsehen.de/news/in ... n-1156782/
Das wird dem SWR eben einfach nicht ausreichend genug sein, um die Serie fort zu setzen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn ... sodenliste
Wenn man wöchentlich eine Folge in der Mediathek sieht, ist man 21 Jahre oder mehr beschäftigt, die ersten Folgen
kennt doch sicher kaum jemand noch.
Wie die Titelmusik es schon ausdrückt, sehen wir es "Sentimental".
Aber, ist Sentimental nicht gleich Rührseligkeit oder Nostalgie?
Nun, sicher ist jedoch eines, auf Thomas, die kleine Lokomotive werde ich nicht umschwenken,Gonna take a sentimental journey
Gonna set my heart at ease
Gonna make a sentimental journey
To renew old memories
dann doch lieber ER ab Folge eins in der Mediathek.
Grüße
Christian
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gtl4-4
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Re: Aufruf: Eintreten für Eisenbahn-Romantik
Guten Abend,
ich habe lange überlegt, hier etwas zu schreiben - der Thread geht von einer Aktivität für den Erhalt von ER aus. Viele, die wie ich mit dem Ende dieser Sendung gut leben können, werden sich also sehr zurückhalten, um das Engagement nicht zu schmälern.
Das Eintreten für eine Sache ist wesentlich für unsere Demokratie und unsere offene Gesellschaft; wenn es klappt, bringt es uns (immer!) weiter. Wenn bürgerschaftliches Engagement an juristischen oder institutionellen Hürden scheitert, ist das aber auch zu akzeptieren.
Wer diese Ziele nicht teilt, muss aber auch nicht mitmachen. Insofern ist Schweigen hier vermutlich nicht nur Desinteresse, sondern möglicherweise auch Ausdruck einer anderslautenden Einschätzung zu der Sendung.
An anderer Stelle wird über das langlebige Bratpfannen-Image der Spur Z diskutiert.
Ich persönlich denke, dass Eisenbahn-Romantik an sich eine gewaltige Bratpfanne für alle Eisenbahnfreunde und Modellbahner darstellt, die durch die Rettungsversuche noch gewaltiger wird.
Wie komme ich darauf?
Schon der Titel ist rückwärtsgewandt; Romantik setzt auf Gefühle, Mystik und nicht auf Vernunft. Die richtige Bahn hat natürlich historische Wurzeln, war und ist aber immer Hochtechnologie. Das gleiche gilt für die Modellbahn (man sehe sich hier im Forum um - da müsste man eigentlich dauerhaft staunen!). Wird das gezeigt? Ich denke nein.
Die behäbige Sendung präsentiert - aus meiner Sicht - Modellbahner und Eisenbahnfreunde aber regelmäßig als leicht weltfremde, kauzige Eigenbrötler, die sich in absoluten Nischen eingerichtet haben und irgendwie die Vergangenheit betrauern. Das ist nur begrenzt spannend und hat auf Menschen außerhalb der Bubble eine fatale Außenwirkung. Das führt sicherlich zu belächelnder Sympathie, aber sicherlich nicht dazu, dass man ernst genommen wird. Erstaunlich viele Menschen - denen die Sendung überhaupt was sagt - verbinden das Format übrigens immer noch mit dem ursprünglichen Zweck als Pausenfüller.
Die Entscheidung des SWR hat offenbar die Szene (inklusive der Hersteller) so aufgewühlt, dass jetzt die eigene Aktivität mit dem Schicksal der Sendung verquickt wird. Das ist für mich sowohl aus qualitativer als auch aus zeitlicher Sicht erstaunlich: Haben 13-15h Sendezeit pro Jahr wirklich so viel Einfluss auf eine hochgradig diverse Interessengruppe von Eisenbahninteressierten?
40.000.000 Beitragszahlern stehen nun 32.000 Petenten gegenüber; keine Aktion hat etwas geändert. Um das Bratpfannenbild abzuschließen: nun ist der Deckel drauf! Man sieht uns nicht nur als eine ulkige Truppe von Nerds, wir haben uns nun selbst als Floh vermessen.
Viele Grüße
Sebastian
ich habe lange überlegt, hier etwas zu schreiben - der Thread geht von einer Aktivität für den Erhalt von ER aus. Viele, die wie ich mit dem Ende dieser Sendung gut leben können, werden sich also sehr zurückhalten, um das Engagement nicht zu schmälern.
Das Eintreten für eine Sache ist wesentlich für unsere Demokratie und unsere offene Gesellschaft; wenn es klappt, bringt es uns (immer!) weiter. Wenn bürgerschaftliches Engagement an juristischen oder institutionellen Hürden scheitert, ist das aber auch zu akzeptieren.
Wer diese Ziele nicht teilt, muss aber auch nicht mitmachen. Insofern ist Schweigen hier vermutlich nicht nur Desinteresse, sondern möglicherweise auch Ausdruck einer anderslautenden Einschätzung zu der Sendung.
An anderer Stelle wird über das langlebige Bratpfannen-Image der Spur Z diskutiert.
Ich persönlich denke, dass Eisenbahn-Romantik an sich eine gewaltige Bratpfanne für alle Eisenbahnfreunde und Modellbahner darstellt, die durch die Rettungsversuche noch gewaltiger wird.
Wie komme ich darauf?
Schon der Titel ist rückwärtsgewandt; Romantik setzt auf Gefühle, Mystik und nicht auf Vernunft. Die richtige Bahn hat natürlich historische Wurzeln, war und ist aber immer Hochtechnologie. Das gleiche gilt für die Modellbahn (man sehe sich hier im Forum um - da müsste man eigentlich dauerhaft staunen!). Wird das gezeigt? Ich denke nein.
Die behäbige Sendung präsentiert - aus meiner Sicht - Modellbahner und Eisenbahnfreunde aber regelmäßig als leicht weltfremde, kauzige Eigenbrötler, die sich in absoluten Nischen eingerichtet haben und irgendwie die Vergangenheit betrauern. Das ist nur begrenzt spannend und hat auf Menschen außerhalb der Bubble eine fatale Außenwirkung. Das führt sicherlich zu belächelnder Sympathie, aber sicherlich nicht dazu, dass man ernst genommen wird. Erstaunlich viele Menschen - denen die Sendung überhaupt was sagt - verbinden das Format übrigens immer noch mit dem ursprünglichen Zweck als Pausenfüller.
Die Entscheidung des SWR hat offenbar die Szene (inklusive der Hersteller) so aufgewühlt, dass jetzt die eigene Aktivität mit dem Schicksal der Sendung verquickt wird. Das ist für mich sowohl aus qualitativer als auch aus zeitlicher Sicht erstaunlich: Haben 13-15h Sendezeit pro Jahr wirklich so viel Einfluss auf eine hochgradig diverse Interessengruppe von Eisenbahninteressierten?
40.000.000 Beitragszahlern stehen nun 32.000 Petenten gegenüber; keine Aktion hat etwas geändert. Um das Bratpfannenbild abzuschließen: nun ist der Deckel drauf! Man sieht uns nicht nur als eine ulkige Truppe von Nerds, wir haben uns nun selbst als Floh vermessen.
Viele Grüße
Sebastian
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siggi
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Re: Aufruf: Eintreten für Eisenbahn-Romantik
Sebastian, deine Meinung ist natuerlich zu akzeptieren, wobei, das "Natuerlich" wohl nur von der aelteren Generation akzeptiert wird. Die juengere ist bei abweichender Meinung sofort beleidigt, die Politik ebenfalls bzw. tut so, als sei sie nur zum Selbstzweck vorhanden. Genau letzteres ist hier das Problem. Seitens der Entscheider mit den Petenten zu reden, waere der richtige Weg gewesen. Auch wenn es hoechstwahrscheinlich nichts geaendert haette. Die eine Partei haette die Gruende fuer die Einstellung, und warum es nicht weiter gehen wird, dargelegt, die andere haette es zaehneknirschend akzeptieren muessen. In aller Selbstherrlichkeit, Arroganz und Ignoranz ein Teil derjenigen, welche die Jobs der Entscheider mitfinanzieren, einfach zu ignorieren zeigt, wie reformbeduerftig (oder gar ueberholt?) das System ÖR ist.
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gtl4-4
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Re: Aufruf: Eintreten für Eisenbahn-Romantik
Off top - Einspruch für alle Generationen
Meinungen müssen von allen Generationen natürlich akzeptiert werden.
Aus meiner Erfahrung passiert das auch in weiten Teilen des Zusammenlebens; hier kann ich für mich und mein Umfeld als Teil einer "mittleren" Generation sprechen. Im täglichen Miteinander mit meinen Schülerinnen und Schülern (8. Klasse) erlebe ich das auch so. Natürlich muss gelegentlich auch Toleranz angemahnt werden, aber insbesondere in den großen Fragen der Zeit akzeptieren die jüngsten ganz verschiedene Meinungen und versuchen, die Sichtweise anderer Generationen nachzuvollziehen. Die Heranwachsenden können viel mehr, als ihnen viele zutrauen.
In diesem Sinne müssen wir alle, ob jung oder alt einfach diese Toleranz und Akzeptanz verschiedener Ansichten vorleben und auch anderen diese Eigenschaften bis zum Gegenbeweis erstmal einräumen. Ich denke, dass es "Extremisten" in jeder Altersgruppe gibt, die eine Diskussion durch Empörung/Moral/Festkleben/Ausgrenzung in ihrem Interesse abwürgen wollen. Davon lassen sich bestimmt einige mitreißen, da das Denken und Leben in der eigenen Komfortzone ganz kuschelig ist...
Zurück zum ER im ÖR:
Bei der restlichen Diagnose stimme ich dir zu!
Meinungen müssen von allen Generationen natürlich akzeptiert werden.
Aus meiner Erfahrung passiert das auch in weiten Teilen des Zusammenlebens; hier kann ich für mich und mein Umfeld als Teil einer "mittleren" Generation sprechen. Im täglichen Miteinander mit meinen Schülerinnen und Schülern (8. Klasse) erlebe ich das auch so. Natürlich muss gelegentlich auch Toleranz angemahnt werden, aber insbesondere in den großen Fragen der Zeit akzeptieren die jüngsten ganz verschiedene Meinungen und versuchen, die Sichtweise anderer Generationen nachzuvollziehen. Die Heranwachsenden können viel mehr, als ihnen viele zutrauen.
In diesem Sinne müssen wir alle, ob jung oder alt einfach diese Toleranz und Akzeptanz verschiedener Ansichten vorleben und auch anderen diese Eigenschaften bis zum Gegenbeweis erstmal einräumen. Ich denke, dass es "Extremisten" in jeder Altersgruppe gibt, die eine Diskussion durch Empörung/Moral/Festkleben/Ausgrenzung in ihrem Interesse abwürgen wollen. Davon lassen sich bestimmt einige mitreißen, da das Denken und Leben in der eigenen Komfortzone ganz kuschelig ist...
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Michael Bahls
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- Modellbahn: nur Z (1:220)
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- Danksagung erhalten: 680 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Aufruf: Eintreten für Eisenbahn-Romantik
Das sagt wenig aus, denn in anderen Strängen unseres Forums finden sich meist auch nicht mehr, oft sogar weniger aktive Schreiber.schyby hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 18:18 Wenn ich richtig gezählt habe, haben sich 15 Personen an dem Beitrag beteiligt, das wären derzeit 1,3% der
im Forum angemeldeten Nutzer, von 1155 Personen.
Wir müssen hier bedenken, daß wir hier im Forum durchschnittlich zu den Rentnern oder zur älteren Generation gehören. Dort finden sich weniger Leute die aktiv werden oder z.B. auf die Straße gehen.
Und vor diesem Hintergrund halte ich es schon für eine Frechheit, wenn der SWR in seiner Antwort im BW-Landtag argumentiert er wolle sich mehr auf die jüngeren Zuschauer fokussieren.
Erstens wird unsere Gesellschaft im Schnitt immer älter und zweitens zahlt auch die ältere Generation dieselben Rundfunkbeiträge. Insofern zieht auch das wohl abwertend gemeinte "Florian-Silbereisen-Argument" nicht - denn die AC/DC-, Kiss- und Stones-Fans sind ja genau so alt....
Wenn man dann also argumentiert es hätten ja nur 32.000 Menschen die Petition unterstützt, dann möchte ich mal die sonst gerne genommene "Dunkelziffer" ins Spiel bringen: Wir wissen nicht, wieviele Leute sich den Erhalt wünschen; wir wissen nicht einmal, wieviele Zuschauer überhaupt von der Petition erfahren haben.
Die angeführten 40 Millionen Beitragszahler verdeutlichen allenfalls, daß bei so vielen Menschen unterschiedlicher Interessenlage erst Recht ein Eisenbahn-Format gesendet werden muß, bedenkt man die Ausstrahlungen für alle möglichen Randgruppen. Selbst die meistgesehene Sendung - Tagesschau - wird nur von etwas über 9 Millionen Zuschauern gesehen - also von einer Minderheit....
Im Vergleich zu teuren Sportrechten, großen Shows oder fiktionalen Großproduktionen ist ein Reisereportage-Format wie „Eisenbahn‑Romantik“ relativ kosteneffizient. Und wie wenig es kostet, wissen wir ja indirekt, wenn der SWR von nur einer Million Einsparung pro Jahr spricht.
Zum Vergleich: Der SWR nimmt 1,1 Milliarden € Rundfunkbeiträge pro Jahr ein! Die Einsparung beträgt also nicht mal ein Tausendstel.
Statt einer kompletten Einstellung rege ich an, Alternativen zu prüfen:
Reduzierte Zahl neuer Folgen pro Jahr
stärkere Verwertung in Mediathek, Social Media und Bildungskontexten
Kooperationen mit Bahnunternehmen, Museen und Tourismusverbänden
- und vielleicht könnte ein neuer Moderator das Format etwas in Richtung Technik verschieben, Zillertalbähnli hin oder her; wo ist der Speed vom ICE oder die Power vom Big Boy? Kam nie richtig rüber.
So ließen sich Kosten senken, ohne das Format ganz aufzugeben. Wenn man denn wollte!
Viele Grüße,
Michael
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Trainini
- Beiträge: 1035
- Registriert: Sa 11. Dez 2010, 14:45
- Modellbahn: nur Z (1:220)
- Hat sich bedankt: 8 Mal
- Danksagung erhalten: 454 Mal
Re: Aufruf: Eintreten für Eisenbahn-Romantik
Lieber Michael,
Du hast vieles exakt auf den Punkt gebracht, was mir in meinem Ursprungsbeitrag durch den Kopf ging. Angefangen mit dem Titel und dem fehlenden Zugpferd seit Renteneintritt von Hagen gibt es einiges, das sich renovieren und weiterentwickeln ließe.
Persönlich habe ich die Modellbahnthemen mehr und mehr vermisst. ER hat sich zu einem reinen Reisemagazin entwickelt (siehe auch das Printmagazin gleichen Namens). Ich weiß aber auch, dass dahinter die quotenträchtigsten Themen standen.
Vielleicht wäre eine gute Zukunft auch im Rahmen einer Streaming-Reihe möglich und richtig gewesen? Das Kernproblem ist, dass der SWR das offenbar gar nicht geprüft hat oder bereit ist, dies fundiert darzulegen. Der willkürliche Vergleich mit in jeder Hinsicht völlig anderen Formaten spricht Bände, dass wohl eher eine Entscheidung getroffen und dann begründet werden musste, als sauber analysiert und dann entschieden zu haben.
Nur dazu passt aus meiner Sicht auch die fehlende Gesprächsbereitschaft. Das bin ich nicht bereit zu akzeptieren, denn sie geben auch mein Geld und nicht ihres aus.
Wie kann es weitergehen? Tatsächlich habe ich Ideen, die ich gerne mal mit Hagen austauschen würde - am besten persönlich oder am Telefon. Es bräuchte viele Menschen, um daraus was dauerhaft Tragfähiges aufzubauen, insofern sind es erst mal nur wilde Ideen. Aber Hagen ist auch immer noch ein Zugpferd und hat seine Fans. Und die Welt der aktiven Eisenbahner ist klein, man kennt sich.
Aber, das ist das Entscheidende: Es ist leichter, etwas Etabliertes und Bekanntes weiterzuentwickeln als völlig neu aus dem Boden zu stampfen und erst zu etablieren.
Holger
Du hast vieles exakt auf den Punkt gebracht, was mir in meinem Ursprungsbeitrag durch den Kopf ging. Angefangen mit dem Titel und dem fehlenden Zugpferd seit Renteneintritt von Hagen gibt es einiges, das sich renovieren und weiterentwickeln ließe.
Persönlich habe ich die Modellbahnthemen mehr und mehr vermisst. ER hat sich zu einem reinen Reisemagazin entwickelt (siehe auch das Printmagazin gleichen Namens). Ich weiß aber auch, dass dahinter die quotenträchtigsten Themen standen.
Vielleicht wäre eine gute Zukunft auch im Rahmen einer Streaming-Reihe möglich und richtig gewesen? Das Kernproblem ist, dass der SWR das offenbar gar nicht geprüft hat oder bereit ist, dies fundiert darzulegen. Der willkürliche Vergleich mit in jeder Hinsicht völlig anderen Formaten spricht Bände, dass wohl eher eine Entscheidung getroffen und dann begründet werden musste, als sauber analysiert und dann entschieden zu haben.
Nur dazu passt aus meiner Sicht auch die fehlende Gesprächsbereitschaft. Das bin ich nicht bereit zu akzeptieren, denn sie geben auch mein Geld und nicht ihres aus.
Wie kann es weitergehen? Tatsächlich habe ich Ideen, die ich gerne mal mit Hagen austauschen würde - am besten persönlich oder am Telefon. Es bräuchte viele Menschen, um daraus was dauerhaft Tragfähiges aufzubauen, insofern sind es erst mal nur wilde Ideen. Aber Hagen ist auch immer noch ein Zugpferd und hat seine Fans. Und die Welt der aktiven Eisenbahner ist klein, man kennt sich.
Aber, das ist das Entscheidende: Es ist leichter, etwas Etabliertes und Bekanntes weiterzuentwickeln als völlig neu aus dem Boden zu stampfen und erst zu etablieren.
Holger