Erfahrungen mit JLC3DP
Verfasst: Do 19. Feb 2026, 17:05
Moin,
nachdem ich vor einiger Zeit hier nach JLC gefragt habe, hier meine Erfarungen. Vielleicht spart das dem einen oder anderen unnötige Arbeit, der dort fertigen lassen möchte.
1)Kleinteile
Mein erster Ansatz war, wie ich es auch in anderen Foren gelesen hatte, dort ein viele Kleinteile fertigen zu lassen und diese in einer Datei schon mit Stützen zusammenzufassen. Obwohl die STL ein geschlossenes Netz war (also im Grunde ein einzelnes großes Teil) kam bei JLC die Fehlermeldung, es dürfen maximal 10 Teile in einem Druckauftrag vorhanden sein. Ok, also neue STLs gemacht mit maximal 10 Teilen und wieder hochgeladen. Dann die nächste Fehlermeldung: Man solle nicht bereits gestützte Teile hochladen, da sie diese nach dem Druck nicht mehr entfernen könnten, die Stützen würden direkt von JLC gemacht. Ich habe dann zurückgeschrieben und gesagt, dass es für mich kein Problem wäre, die Stüzen selbst im nachhinein zu zu entfernen, aber JLC ließ sich nicht darauf ein. Damit fielen eine Reihe von 3d.Modellen weg, die ich eigentlich drucken wollte, da diese ohne Stützen die minimale Größe von Teilen bei JLC unterschritten.
Von JLC wurde dann auf den Leitfaden mehrere Teile in einem Auftrag verwiesen. Man kann nämlich mehrer Teile in einer STL zusammenfassen, wenn diese über Stege, ähnlich Spritzgussästen verbunden sind. Diese müssen eine Stärke von 1,5mm haben wenn diese bei dem Produktionsprozess getrennt werden dürfen und 3mm wenn sie halten sollen. Also habe ich mit den noch verbliebenen in Frage kommenten Teilen eine neue STL erstellt. Diese wurde von JLC dann akzeptiert: 2)Autos
Aus diversen Vorlagen und u.a- auch aus Ki-Erzeugten Modellen ging es an die Autos. Daraus aber druckbare Volumenmodelle zu machen war doch sehr aufwendig und da das Bearbeiten von Netzkörpern nicht zu meine Lieblingsaufgaben gehört, sahen die STLs, sagen wir "wild" aus. Bei JLC kam es zu Problemen. Es stellte sich raus, dass in den STLs aus den Vorlagen mehrere Fehler wie invertierte Flächen etc. waren. Fusion360, 3d-Builder und Chitobox sind da sehr tolerant, aber JLC hat strengere Anforderungen an eine Datei. Schließlich brauchte es die Programme Meshmixer und Netfabb um die STLs in einen "sauberen Zustand" zu bringen. Als ich dachte, nun passt aber alles kam einen Tag später eine weitere Mail von JLC: Auf den Automodellen waren die Firmenlogos der Autohersteller. Die sind zwar nach dem Druck so klein und nicht mehr erkennbar, aber ich möge doch die Berechtigung nachweisen die Logos nutzen zu dürfen, oder sie anderfalls entfernen. Also wieder an den Rechner, die Logos entfernt und die Dateien erneut hochgeladen: Und noch ein Punkt, Dateien, die bei JLC hochgeladen werden dürfen maximal 100MB groß sein. Bei den meisten ist das kein Problem, bei den zusammengefassten Autos mit den riesigen Netzkörpern aber schon. Hier musste bei einigen Fahrzeugen die Qualität bzw die Anzahl der Punkte reduziert werden.
3)Inneneinrichtung
Zu guter Letzt sollten Inneneinrichtungen von Thorsten gedruckt werden. Auch diese wurden über Stege miteinander verbunden, mittlerweile wusste man ja wie es geht und JLC hatte nichts zu meckern: Insgesamt war es sehr viel Arbeit, bis alle Dateien so waren, dass JLC damit zurecht kam. Aber gerade bei kleinen Teilen lohnt es sich sie über Stegverbindungen mit anderen Teilen zusammenzufassen. Man zahlt sonst einen Mindestbetrag (geht je nach Harz bei 31Cent los) für jedes Teil, dass eine gewisse Größe unterschreitet und es ist vermutlich auch für das Handling der Mitarbeiter besser, wenn sie nicht jedes Kleinteil einzeln machen müssen.
nachdem ich vor einiger Zeit hier nach JLC gefragt habe, hier meine Erfarungen. Vielleicht spart das dem einen oder anderen unnötige Arbeit, der dort fertigen lassen möchte.
1)Kleinteile
Mein erster Ansatz war, wie ich es auch in anderen Foren gelesen hatte, dort ein viele Kleinteile fertigen zu lassen und diese in einer Datei schon mit Stützen zusammenzufassen. Obwohl die STL ein geschlossenes Netz war (also im Grunde ein einzelnes großes Teil) kam bei JLC die Fehlermeldung, es dürfen maximal 10 Teile in einem Druckauftrag vorhanden sein. Ok, also neue STLs gemacht mit maximal 10 Teilen und wieder hochgeladen. Dann die nächste Fehlermeldung: Man solle nicht bereits gestützte Teile hochladen, da sie diese nach dem Druck nicht mehr entfernen könnten, die Stützen würden direkt von JLC gemacht. Ich habe dann zurückgeschrieben und gesagt, dass es für mich kein Problem wäre, die Stüzen selbst im nachhinein zu zu entfernen, aber JLC ließ sich nicht darauf ein. Damit fielen eine Reihe von 3d.Modellen weg, die ich eigentlich drucken wollte, da diese ohne Stützen die minimale Größe von Teilen bei JLC unterschritten.
Von JLC wurde dann auf den Leitfaden mehrere Teile in einem Auftrag verwiesen. Man kann nämlich mehrer Teile in einer STL zusammenfassen, wenn diese über Stege, ähnlich Spritzgussästen verbunden sind. Diese müssen eine Stärke von 1,5mm haben wenn diese bei dem Produktionsprozess getrennt werden dürfen und 3mm wenn sie halten sollen. Also habe ich mit den noch verbliebenen in Frage kommenten Teilen eine neue STL erstellt. Diese wurde von JLC dann akzeptiert: 2)Autos
Aus diversen Vorlagen und u.a- auch aus Ki-Erzeugten Modellen ging es an die Autos. Daraus aber druckbare Volumenmodelle zu machen war doch sehr aufwendig und da das Bearbeiten von Netzkörpern nicht zu meine Lieblingsaufgaben gehört, sahen die STLs, sagen wir "wild" aus. Bei JLC kam es zu Problemen. Es stellte sich raus, dass in den STLs aus den Vorlagen mehrere Fehler wie invertierte Flächen etc. waren. Fusion360, 3d-Builder und Chitobox sind da sehr tolerant, aber JLC hat strengere Anforderungen an eine Datei. Schließlich brauchte es die Programme Meshmixer und Netfabb um die STLs in einen "sauberen Zustand" zu bringen. Als ich dachte, nun passt aber alles kam einen Tag später eine weitere Mail von JLC: Auf den Automodellen waren die Firmenlogos der Autohersteller. Die sind zwar nach dem Druck so klein und nicht mehr erkennbar, aber ich möge doch die Berechtigung nachweisen die Logos nutzen zu dürfen, oder sie anderfalls entfernen. Also wieder an den Rechner, die Logos entfernt und die Dateien erneut hochgeladen: Und noch ein Punkt, Dateien, die bei JLC hochgeladen werden dürfen maximal 100MB groß sein. Bei den meisten ist das kein Problem, bei den zusammengefassten Autos mit den riesigen Netzkörpern aber schon. Hier musste bei einigen Fahrzeugen die Qualität bzw die Anzahl der Punkte reduziert werden.
3)Inneneinrichtung
Zu guter Letzt sollten Inneneinrichtungen von Thorsten gedruckt werden. Auch diese wurden über Stege miteinander verbunden, mittlerweile wusste man ja wie es geht und JLC hatte nichts zu meckern: Insgesamt war es sehr viel Arbeit, bis alle Dateien so waren, dass JLC damit zurecht kam. Aber gerade bei kleinen Teilen lohnt es sich sie über Stegverbindungen mit anderen Teilen zusammenzufassen. Man zahlt sonst einen Mindestbetrag (geht je nach Harz bei 31Cent los) für jedes Teil, dass eine gewisse Größe unterschreitet und es ist vermutlich auch für das Handling der Mitarbeiter besser, wenn sie nicht jedes Kleinteil einzeln machen müssen.